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Die ctrlX developR Challenge verbindet Menschen

Kann die industrielle Automatisierung die Welt verbessern? Die Produk­tionswelt auf jeden Fall. Sie hilft, Ressourcen zu sparen, neue Denkweisen zu schaffen und Prozesse effizienter zu machen. Davon ist Alexander Huhn, Teilnehmer der aktuell laufenden ctrlX developR Challenge, überzeugt. Der 19-jährige aus Bad Laasphe und weitere Teilnehmende aus verschie­denen Ländern berichten, was sie dazu motiviert, bei dem inter­nationalen Wettbe­werb ihre Projektidee für ctrlX AUTOMATION in die Tat umzusetzen.

Bosch Rexroth hat die ctrlX developR Challenge ins Leben gerufen, um Entwickelnden eine Plattform zu geben, ihre Visionen für die Automatisierung zu verwirklichen. Dazu nutzen sie die Steue­rungs­plattform ctrlX CORE und werden mit Rat und Tat von ihren Pat:innen von Bosch Rexroth, aber auch von Partnerunternehmen der ctrlX World unterstützt. 25 Teilnehmende haben es mit ihrer Idee in die Umsetzungsphase, die aktuell in vollem Gange ist, geschafft. Drei Teilnehmende geben exklusive Einblicke: Loïc Grenon (35) aus Frankreich, Alexander Huhn (19) aus Deutschland und Martin Scheu (45) aus der Schweiz.

Loïc Grenon, du hast mit 14 Jahren angefangen zu programmieren. Was fasziniert dich daran?

Ich habe mir das Programmieren (PHP, C/C++ und jetzt Python) selbst beige­bracht und habe an vielen Open-Source-Projekten teilgenommen. Heute bin ich Automatisierungsingenieur und leite zukünftig die Automatisierung unseres Unternehmens im Bereich Sonder­maschinen. Ich liebe meinen Job. Neue Dinge entdecken und lernen, Herausfor­derungen zu meistern – das alles ist Teil dieses Traumjobs. Was gibt es Schöneres, als zu sehen, wie eine Maschine zum ersten Mal das tut, was man ihr "sagt"?

Wie verändert die Industrieautomatisierung die Arbeit in den Fabriken?

Die Menschen sollten keine sich wiederholenden Aufgaben erledigen müssen. Die Automatisierung kann sie entlasten und es ihnen ermöglichen, sich auf andere Bereiche zu konzentrieren, in denen sie einen Mehrwert schaffen können. Das hilft auch, sie vor den Gefahren in der Fabrik zu schützen – Stichwort Sicherheitstechnik.

Wieso hast du dich dazu entschieden, an dem Wettbewerb teilzunehmen?

Ich bin bei LinkedIn auf einen Beitrag zur ctrlX developR Challenge gestoßen und dann lag es für mich auf der Hand: Ich mag Herausforderungen, ich programmiere gerne ... und ich liebe Open-Source, weil es durch die Offenheit maximale Flexibilität bietet. Zudem sehe ich meine Challenge-Teilnahme als Chance, etwas Nützliches für die Community zu leisten.

Alexander Huhn, auch du bist hochmotiviert – weil die ctrlX CORE perfekt zu deinem Projekt passt. Warum?

Die ctrlX CORE ist prädestiniert für mein Projekt, weil es Komponenten mit unterschiedlicher Architektur kombiniert – ein völlig neuer Weg in der industriellen Automatisierung. Ein weiterer Grund ist, dass viele kreative Menschen an der Challenge teilnehmen, was zu neuen Kooperationen und Erfahrungen in der Industrieautomation führen kann.

Gibst du uns einen kleinen Einblick in dein Projekt?

Es geht um eine Grünsandformanlage in dem Unternehmen, in dem ich arbeite. Der Einsatz von kabelgebundenen Sensoren wird durch den Abstand von Sensor und SPS und dem damit verbundenen hohen Installationsaufwand verhindert. Es gibt auch keine Plattform, die es erlaubt, die gesammelten Daten z. B. in einer Cloud zu betrachten, um die eingehenden Werte zu beurteilen. Die ctrlX CORE vereint eine Lösung für diese beiden Probleme. Ein Mikrocontroller mit implemen­tiertem WiFi liest die Werte aus und sendet sie drahtlos an die ctrlX CORE. Sie empfängt die Daten über MQTT und sendet die Werte in eine Cloud. Die SPS verbindet sich über den OPC UA Client, um mit der Steuerung zu kommunizieren. Funktioniert dies gut, sind wir bereit, diese Technik auf andere Sensoren in der Maschine zu übertragen. Wir entwickeln hier also im Idealfall einen Use Case für die Praxis.

Und welchen zusätzlichen Nutzen ziehst du persönlich aus der Teilnahme?

Meine Erfahrung im Bereich IoT hat sich durch meine Mentoren, die Experten auf diesem Gebiet sind, bereits stark erweitert. Zudem hoffe ich, dass ich mein Netzwerk erweitern werde, da die Challenge viele Menschen, die im Bereich der industriellen Automatisierung arbeiten, miteinander verbindet.

Martin Scheu, industrielle Automatisierung ist auch deine Leidenschaft. Wie bewegt dieses Segment die Welt?

Ohne industrielle Automatisierung steht die moderne Welt still. Ob Elektrizität, Wasser, Lebensmittel, Transport, Produktion, überall ist die industrielle Automa­tisierung im Spiel. Und damit können wir noch viele Dinge verbessern, wie z. B. Energie oder Ressourcen sparen. Der Bedarf an vielseitigen Automatisierungs­plattformen wie ctrlX AUTOMATION ist also definitiv hoch.

Wieso hast du dich für die Teilnahme an der ctrlX developR Challenge entschieden und mit welchem Projekt bist du angetreten?

Die ctrlX CORE zum praktischen Programmieren und Testen zu erhalten, war sehr motivierend. Und generell mag ich es einfach, neue Technologien zu erforschen. Da Cyber Security auch für ctrlX AUTOMATION sehr wichtig ist, habe ich überlegt, wie ich hier konkret praktisch ansetzen kann. In der Automatisierungswelt steht das Thema IT-Sicherheit noch am Anfang. Mein Ziel mit der Teilnahme ist es, zu zeigen, was in diesem Bereich rund um das Herzstück ctrlX CORE machbar ist.

Welchen Mehrwert erhoffst du dir für deine Skills?

Ich lerne neue Gleichgesinnte kennen, lerne, Sicherheitselemente/Software zu implementieren und kann hoffentlich mit der Community im Kontakt bleiben. Ich denke, dass die Zusammenführung des gesamten Wissens aller Beteiligten im Rahmen der ctrlX developR Challenge einen sehr wertvollen Pool an Ressourcen bilden wird.

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