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Zwei Welten einfach miteinander verbinden

Traditionell sind die Information Technology (IT) und Operation Techno­logy (OT) heute noch getrennte Welten. Doch die Zeiten ändern sich. Wechselnde Marktanforder­ungen verlangen von Her­stellern mehr Flexi­bilität und Schnell­igkeit in der Umsetzung – zum Beispiel, um kurzfristige Anpassungen in der Produk­tion zu realisieren. Wenn die dazu notwendigen Daten in separaten und nicht kompatiblen Sys­temen vorliegen, ist eine solche Umstellung nur mit auf­wändigen manuellen Ein­griffen möglich. ctrlX CORE als Gateway bildet hier die Brücke zwi­schen IT-Systemen wie z. B. MES und den OT-Systemen auf der Produktionsebene. Mit dieser Lösung können Anwender Daten aus ihrem MES auf sicherem Weg direkt an die Maschinensteuerung senden. Damit ist es möglich, ohne zusätzliche Eingriffe auf sich ändernde Gegebenheiten zu reagieren.

Kundenbestellungen werden heute in der Regel über Windows- oder Web-basierte Systeme auf der IT-Ebene erfasst. Die direkte Weiterverarbeitung dieser Daten in der Produktion ist auf Grund der unterschiedlichen Programme und Daten­formate oft nicht möglich. Steht also fest, welcher Auftrag wie und wo gefertigt werden soll, sind dazu zusätzliche Eingriffe vor Ort notwendig. Informationen und Parameter werden an die Maschinen- oder Anlagensteuerung weitergegeben, wo dann die Ausführ­ung des Auftrages erfolgt.

Einen ersten Schritt in Richtung Ver­bindung von IT und OT stellen klassische IoT-Gateways dar. Sie haben jedoch einen entscheidenden Nachteil: Zwar können Daten aus der Maschinensteuerung ausgelesen und zur Weiterverarbeitung z. B. Daten­banken weitergegeben werden, aber die Kommunikation in der Gegen­richtung ist nicht möglich.

 

Sichere Brücke von IT zu OT und zurück

Das ist mit der ultra-kompakten Steuerung ctrlX CORE nun möglich: Zum einen kann eine sichere Verbindung zu IoT-Anwendungen hergestellt werden. Zum anderen ermöglicht ctrlX CORE als Gateway auch die sichere, bidirektionale Kommunikation zwischen übergeord­neten IT-Systemen, wie z. B. einem MES und der Maschinensteuerung.

Die Daten werden dazu über den ctrlX Data Layer in der ctrlX CORE zugänglich gemacht. Sie werden mit Hilfe der ctrlX AUTOMATION App-Technologie quasi "übersetzt" und so dem jeweiligen Zielsystem auf sichere Weise bereitgestellt. So können praktisch aus allen gängigen Programmierumgebungen Daten über ctrlX CORE ausgetauscht werden.

Die Benutzerver­waltung für den ctrlX Data Layer legt dabei präzise fest, welche Daten wo und wann zur Verfügung gestellt werden. Sie regelt außerdem, wer für den Datenzugriff berechtigt ist.

Die Software-Konfi­guration ist dabei nicht starr, sondern kann bedarfsgerecht ausgebaut werden. Apps von Bosch Rexroth oder Partnern ermöglichen die Erweiterung um zahlreiche Funktionalitäten.

Die Vorteile in der Praxis: Hohe Effizienz nach Industrie 4.0-Maßstäben

Diese erweiterte Gateway-Funktionalität von Bosch Rexroth bietet große Effi­zienzgewinne für den Anwender. Um auf kurzfristige Bedarfe einfach in der Produktion zu reagieren, können die nötigen Umstellungen direkt über das Manufacturing Execution System eingetaktet werden. Ohne aufwändige Zwischenschritte können so einfach Aktionen auf der Maschinen­ebene umgesetzt werden.

Zusätzlich können Produktionsumgebungen auf dem neusten Stand gehalten werden, ohne dass bewährte Funktionalitäten beeinträchtigt werden. Zum Beispiel lässt sich bei Bestandsanlagen der etablierte Standard  OPC UA verwenden, um die Konnektivitätsvorteile von ctrlX CORE optimal zu nutzen. So können Brownfield-Installationen mit neuen Funktionalitäten ausgestattet werden.

ctrlX CORE bietet damit, zusätzlich zur klassischen Steuerungsfunktionalität, auch als Gateway eine sehr hohe Flexibilität und Konnektivität, wie sie heute in Industrie 4.0-Umgebungen unabdingbar ist: ob klassisch als IoT-Gateway oder als bidirektionales Gateway für die Kommunikation. Mit ctrlX CORE, dem Herz­stück von ctrlX AUTOMA­TION lässt sich jede beliebige Steuerung funktional erweitern.

 

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Andreas Gryglewski – Business Development Handling & Robotics

Andreas Gryglewski

Game Changer
Consumer Goods & Handling

 

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